CONTEST F3K Euro Tour 2004

Internationaler Schleudersegler (HLG) Wettbewerb

Teilwettbewerb zur CONTEST F3K Euro Tour 2004

in

Bregenz/Austria

Der wachsenden Beliebtheit der Klasse F3k und einer guten Wetterprognose (Regenrisiko ab 18:00) entsprechend haben sich 41 Piloten für unseren Wettbewerb angemeldet– das bedeutet 15 Piloten mehr als im letzten Jahr.

Am Freitag Mittag ereilte uns die traurige Mitteilung des erstmals teilnehmenden Teams aus Italien „Aus Anteilnahme am Tod eines Familienmitgliedes von zwei Teammitgliedern können wir in Bregenz 2004 nicht antreten“.
Wir trauern mit ihnen.

Einige weitere Absagen aus verschiedensten Gründen sind leider noch hinzugekommen. Somit haben sich am Samstagmorgen 29 Piloten, im wahrsten Sinne des Wortes, ein „Stell dich ein“ gegeben – denn mit Regen hat eigentlich keiner unserer Wetterfrösche gerechnet.

Im Vorfeld haben wir uns bemüht eine Startaufstellung zu finden, bei der möglichst viele starke Piloten gegeneinander in einer Gruppe fliegen müssen. Zusammen mit dem Umstand, das eine stattliche Zahl der Piloten nur eine Frequenz gemeldet haben gab es eine Reihe von notwendigen Umquarzungen. Die Sender mit gleichem Kanal wurden im Auswertungszelt in Form eines unbewachten Senderdepots abgelegt und durften vom ausgehenden Piloten nur entnommen werden sobald der zweite Sender des rückkehrenden Piloten auf dem Tisch lag – ein Beitrag zur Sicherheit, der soweit gut funktioniert hat.

Gegen 9:00 ist dann der Föhn durchgebrochen, die Sonne hat gelacht und zwar, den ganzen Tag – unser Spitzname „Regenz“ traf nur bedingt zu. Da ist es unserem Konstantin (Stanzi – Chef aller „Ländle“ Piloten) auch leichter gefallen, die Piloten auf Trapp zu halten und einen reibungslosen Ablauf zu sichern. Bestens geschützt gegen „Tiefstflieger“ die öfters vor seiner Nasen tanzten, hat er super angesagt.

In den ersten Aufgaben hat der vorherrschende Föhn, das bei uns beliebte Hangsegeln an der Baumreihe vereitelt. Gegen Mittag ist dann der Föhn eingeschlafen und der Wind hat langsam über Ost auf unsere Hauptwindrichtung Nord gedreht.

Während der Richtungsänderung waren die Bedingungen sehr selektiv und mancher Pilot fand sich bei den ausgehängten Zwischenergebnisslisten weiter hinten als er gedacht hatte wieder.

In Stosszeiten wurde der Computerguru „Lukas“ (rechts) durch unseren Mädchen für alles „Bernhard Schertler“ unterstützt.

Jeder der wollte, konnte sich vom Küchenteam kulinarisch verwöhnen lasen.

Jörg und die Juniormitglieder hatten stets alles fest im Griff und auch mal Zeit zum Ausspannen.

Am Nachmittag haben wieder einige Bäume ihre Opfer gefunden, entsprechende Klepperpartien waren angesagt. Meine Teleskopangelrute war entsprechend oft im Einsatz. Aber wer nichts wagt, gewinnt auch nichts – so der alte Spruch.

Ohne Risikobereitschaft von Wolfgang Zach und seinem Pech im letzten Flug, wäre

ein Stechen notwendig gewesen.

Alle Piloten haben ihr bestes gegeben, aber auf das Treppchen kommen nur drei.

1. Platz, Floria Seibl, 2. Platz, Wolfgang Zach, 3. Platz Daniel Madzia und dies ist besonders erwähnenswert da Daniel ein Jugendicher ist.

Bei den Piloten aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Tschechien, Frankreich und der Ukraine bedanke ich mich für ihre Teilnahme, die sportliche Fairness und den unfallfreien Ablauf des Wettbewerbes.

Ein großes Dankeschön an meine Helfer, für ihren prompten Einsatz und die sauber Arbeit!

Unser Gabentisch wurde gedeckt von:

Aufwind (Horst Kropka), Amt der Landeshauptstadt Bregenz, Bürgermeister der Landeshauptstadt Herrn Markus Linhart, Head, Modellbau Lindinger, Optik Nasahl,

Modelltechnik Jamara, Solarspieleland, Wiener Allianz

Wehrmutstropfen

Leider haben es einige Firmen die ich um Unterstützung gebeten habe, nicht einmal für notwendig empfunden zu antworten – eine Absage in Form einer Retourmail hätte

schon genügt.