Autor Thema: 2,4 GHz - Info vom Bundessektionsleiter  (Gelesen 1411 mal)

Bernd Kartnaller

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2,4 GHz - Info vom Bundessektionsleiter
« am: 11. April 2009, 10:08:53 »
Hallo Modellflieger!

Folgender wichtiger Hinweis wurde an unseren Sektionsleiter Konstantin Safarik gesendet.

[size=14]Bitte unbedingt lesen und weitermelden![/size]

Zitat
[size=14]Österreichischer Aero-Club “Modellflug”
A-1040 WIEN, PRINZ EUGEN-STRASSE 12

ZVR 770691831 -     Wien, am 9.April 2009

[highlight]Betreff: 2,4 GHz  [/highlight]


An die Herren Landessektionsleiter

Liebe Freunde!

Aufgrund von nach wie vor vielen Anfragen, betreffend die Verwendung von importierten Fernsteueranlagen mit 2,4GHz, darf ich Euch eine Feststellung des Rechtsreferates
der Bundessektion übermitteln, mit dem gleichzeitigen Ersuchen, dies Euren Obmännern zur Kenntnis zu bringen.
Die Verwendung von Anlagen, die mit 2,4GHz senden, sind in Österreich erlaubt, wenn sie nicht mehr als 100mWatt senden. Die Anlagen, die im Handel erhältlich sind, entsprechen dieser Voraussetzung. Die Haftung für solche Geräte liegt beim Hersteller bzw. beim Verkäufer (Produkthaftung). Wer solche Anlagen aus Fernost oder den USA selbst importiert und diese in Österreich verwendet, ist selbst dafür verantwortlich, dass diese den österreichischen Normen entsprechen.
In einem großen Schadensfall (Personen- oder Sachschaden) kann es den Benutzer einer in Österreich nicht zugelassenen Anlage unter Umständen sowohl strafrechtlich als auch versicherungstechnisch (Regressforderung) treffen.
Darüber hinaus wird noch bemerkt, dass das B-Band in 35 MHz nach wie vor in Österreich nicht für den Modellflug zugelassen ist!

Es wird daher jedem Obmann eines Vereines empfohlen, seine Mitglieder auf diesen Sachverhalt hinzuweisen und von diesen eine schriftliche Erklärung einzuholen, dass die Sendeanlage den österreichischen Bestimmungen entspricht, um die oben genannten
Konsequenzen zu vermeiden. Falls dieser strafbare Sachverhalt einem Obmann bekannt sein sollte und er die Verwendung derartiger Anlagen duldet, könnte dieser gegebenenfalls ebenfalls zur Verantwortung gezogen werden.


Mit besten Grüßen
Euer
BUSL
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Ich zähle und appelliere auf eure Eigenverantwortung.
Bei einem Zwischenfall mit einer nichtgenehmigten Anlage muss damit gerechnet werden, dass der Verwender mit Regressforderung zu rechnen hat.


Gruss Bernd